Gerade für Familien, die in der Innenstadt einkaufen wollen, fehlen Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Ein entspannter Einkauf mit der ganzen Familie bedeutet auch, dass die Kinder während des Einkaufes in einer Betreuung abgegeben werden können. Für eine familiengerechte Stadt ist es zwingendes Gebot hier etwas zu tun. Daher muss eine zentrale Kinder- und Jugendbetreuung in der Innenstadt vorhanden sein. Da können dann die Kinder/Jugendlichen einer betreuten Freizeitbeschäftigung nach gehen, während die Eltern in Ruhe einkaufen gehen können.
Sehr geehrte Frau Hollenhorst,
sehr geehrte Damen und Herren,
die Fraktion DIE LINKE stellt folgenden Antrag:
1.) In einer zentralen Innenstadtlage soll eine Kinderbetreuung eingerichtet werde. Die Einrichtung soll kinder- und jugendgerechte Räumlichkeiten, Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten aufweisen, sowie einen gesicherten Außenbereich mit Spielgeräten. Diese Kinderbetreuung soll während der üblichen Geschäftszeiten geöffnet sein.
2.) Während der Öffnungszeiten soll dort eine Fach-, bzw. Aufsichtskraft zur Verfügung stehen.
3.) Die Kosten für die Herrichtung und den laufenden Betrieb der Einrichtung sollen gemeinsam von der Stadt Gütersloh, vornehmlich jedoch von der Gütersloher Kaufmannschaft getragen werden. Entsprechende Verhandlungen sind mit den Beteiligten zu führen.
Vorhandene Spielplätze und -geräte in der Innenstadt werden zunehmend abgebaut, bzw. sind wegen Müll und Vandalismus keinem Kind zumutbar.
Gerade für Familien, die in der Innenstadt einkaufen wollen, fehlen Möglichkeiten der Kinderbetreuung. Ein entspannter Einkauf mit der ganzen Familie bedeutet auch, dass die Kinder während des Einkaufes in einer Betreuung abgegeben werden können. Für eine familiengerechte Stadt ist es zwingendes Gebot hier etwas zu tun. Daher muss eine zentrale Kinder- und Jugendbetreuung in der Innenstadt vorhanden sein. Da können dann die Kinder/Jugendlichen einer betreuten Freizeitbeschäftigung nach gehen, während die Eltern in Ruhe einkaufen gehen können.
Jedes größere Geschäft leistet sich solch einen Spielebereich, als Service für die Kunden. Denn nur zufriedene Kunden kommen wieder und entspannte Kunden kaufen in Ruhe ein (siehe Porta). Die Kosten dafür werden gern übernommen.
Für den innerstädtischen Einzelhändler lohnt es sich aber meistens nicht, ausreichende Spielbereiche zu schaffen, ganz abgesehen davon, auch noch Personal dafür abzustellen. Hier bietet sich die Lösung eines gemeinsam genutzten, innerstädtischen Spielbereiches an.
Nicht zuletzt ist zu erwähnen, dass damit auch das Einkaufen in der Innenstadt für Familien mit Kindern attraktiver wird. Das kann dann auch in erhöhten Umsätzen zu Buche schlagen. Aus dem Grund sollten die Kosten vornehmlich auch von den Kaufleuten der Innenstadt getragen werden.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Manfred Reese
(Fraktionsvorsitzender)