DIE LINKE.
Ludger Klein-Ridder
Stadtverband GüTERSLOH
Postfach 2305, 33253 Gütersloh
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Fax: +49 (0) 5241 2112656
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Übersicht:
Öffentlicher Mitgliederversammlung: DIE LINKE. Gütersloh trifft sich am jeden 2. Montag um 19:00 Uhr in dem Büro der LINKEN, Carl-Bertelsmann-Strasse 35, 33330 Gütersloh
Nicht-Mitglieder sind natürlich herzlich willkommen; sprechen Sie mit uns über ihre politische Anliegen in Gütersloh
Politisches Frühstück: DIE LINKE. Gütersloh trifft sich am jeden 3. Sonntag, ab ca. 10:30h zum "Politischen Frühstück" in der Weberei, Bogenstr. 1, Gütersloh.
Es wird ungezwungen über aktuelle politische Themen, wie z. B. die derzeitige Wirtschaft-, Finanz- und Marktpolitik diskutiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!
Akuell:
"Für soziale Gerechtigkeit und umfassende Demokratie vor Ort!" hier als pdf-Datei

Stadtverband und Fraktion DER LINKEN gehen gestärkt in die Zukunft.
Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Stadtverbandes DIE LINKE. Gütersloh am Montag im Büro in der Carl-Bertelsmann-Strasse. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorstandes. Zuvor stellte der scheidende Sprecher des Stadtverbandes, Manfred Reese, die Arbeit der letzten beiden Jahre vor.
Die Zeit reichte allerdings nur für einen Überblick, zu vielfältig waren die Aktivitäten DER LINKEN in Gütersloh. Im Mittelpunkt linker Kommunalpolitik stand der Widerstand gegen weitere Kürzungen in den Bereichen Jugend, Bildung und Soziales. DIE LINKE. stellte sich gegen die Erhöhung der Kitagebühren, gegen Kürzungen bei Bibliotheken und die Einführung neuer Parkgebühren.
Deutlich sprach sich der Stadtverband auch gegen irrwitzige Vorhaben wie das eines Großkaufhauses auf dem Wellerdiek-Gelände, eines Zivilflughafens in Marienfeld oder einer Schlachthoferweiterung in Avenwedde aus.
Sinnvolle Vorhaben dagegen, wie die Einführung eines Bürgerhaushaltes und die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der TWE-Strecke, haben die volle Unterstützung DER LINKEN.
Kaum gegründet, hatte der Stadtverband vier Wahlen zu bestreiten. Mit beachtlichen Ergebnissen.
Gut 3,6 % der Stimmen bei der Kommunalwahl reichten aus, damit DIE LINKE. in Fraktionsstärke in den Gütersloher Stadtrat einziehen konnte. Nur vier Wochen später, bei der Bundestagswahl gaben fast 3800 Gütersloher DER LINKEN ihre Stimme. Immerhin 7,7 %.
Die Arbeit in den Räten und Ausschüssen allerdings bindet viele Kräfte. Umso erfreulicher, dass zahlreiche neue Genossinnen und Genossen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Manfred Reese wurde mit großem Applaus verabschiedet. Er freut sich über die neu gewonnene Zeit und wird sich noch stärker in die Kommunalpolitik, aber auch in die Landespolitik einmischen.
Neuer Sprecher des Stadtverbandes ist Ludger Klein-Ridder. Der 62-jährige Lehrer ist seit Jahrzehnten aktiv in der GEW, derzeit noch als stellvertretender Bezirksvorsitzender, in der Anti-AKW- und der Friedensbewegung, aber auch im Gütersloher Flüchtlingsrat. Gerade zurück vom Anti-Atomprotest im Wendland, wurde Ludger Klein-Ridder mit großer Mehrheit gewählt.
Neue stellvertretende Sprecherin wurde die 35-jährige Bürokauffrau Jeanette Machotzki. Sie ist empört über die wachsende soziale Ungerechtigkeit. Das hat sie motiviert in DER LINKEN Verantwortung zu übernehmen und so ein klein wenig dazu bei zutragen, die Welt zu verbessern.
Stellvertretender Sprecher bleibt Karl Koch, Maschinenbauer und Leiharbeiter. Karl Koch vertritt zugleich DIE LINKE. im Stadtrat.
Claudia Dautert, Versicherungsangestellte, verstärkt den Vorstand als Beisitzerin. Schließungen von Jugendtreffs oder Bibliotheken sind mit ihr nicht zu machen.
Ebenfalls als Beisitzer neu im Vorstand des Stadtverbandes ist Micha Jockisch. Der gelernte Drucker, zurzeit erwerbslos und auf Hartz-IV angewiesen, ist vielen bereits bekannt durch seine engagierte Mitarbeit in Bündnissen und Initiativen vor Ort.
Vier „Neue“ im Vorstand des Stadtverbandes, da lässt sich die Arbeit auf viele Schultern zu verteilen. Ein erster Schritt auch zur Trennung von Amt und Mandat. Stadtverband und Fraktion DER LINKEN gehen also gestärkt in die Zukunft.
(zum Foto (von links): Micha Jockisch, Karl Koch, Claudia Dautert, Ludger Klein-Ridder, Jeannette Machotzki)
Ludger Klein-Ridder, Sprecher Stadtverband DIE LINKE. GÜTERSLOH
05423-4740952
info@die-linke-guetersloh.de

Pressemitteilung zur Sitzung des Kulturausschusses vom 16.02.2010
Man sollte meinen, wenn im Jugend- und Bildungsbereich gespart werden soll, wenn im sozialen Bereich abgebaut wird, Schulen und städt. Gebäude nicht mehr repariert werden können und Reinigungskräfte privatisiert werden, dann sollte auch der Kulturbereich seinen Konsolidierungsbeitrag leisten.
Mit einer bühnenreifen Inszenierung wusste der Chef der Kulturbetriebe und Beigeordnete Andreas Kimpel jedoch den Angriff der „Plattform+“ auf seinen Kulturetat nahezu erfolgreich abzuwehren. Die angriffslustige „Plattform+“ musste, nach Kimpels Ausführungen, letztendlich bei Ihren Einsparungsforderungen nachgeben.
Nicht nur für den Theaterneubau wird dem Gütersloher tief in die Tasche gegriffen, auch für den Betrieb der Kultureinrichtung muss die Gütersloherin noch einmal jährl. 3,5 Mio. aufbringen. Ein Fass ohne Boden. Nicht genug damit, auch die zukünftig geplanten Eintrittspreise werden für viele unbezahlbar bleiben.
Als Kompromiss ist in der Sitzung eine Erhöhung der Eintrittspreise um 25% heraus gekommen. Die Einzelkarte soll jetzt zwischen 20,00€ und 32,00€ kosten. Auch die Zusage, dass Stadtpassinhaber und Jugendliche Vergünstigungen erhalten werden, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass das Theater zukünftig nur für reiche Menschen zugänglich sein wird. Wie viele Stadtpassinhaber werden sich solche Eintrittspreise leisten können?
Ungehört verhallte auch der gute Vorschlag von Ausschussmitglied Almuth Wessel (DIE LINKE), „ ….wenn man denn schon die Eintrittspreise erhöhen wolle, dann sollte man auch noch 5% drauf schlagen, um davon 4 kostenlose Vorstellungen pro Jahr für Stadtpassinhaber zu ermöglichen“.
Letztendlich steht DIE LINKE für kostenlose Theatervorführungen, damit Kultur für breite Bevölkerungsschichten zugänglich gemacht wird und das teure, neue Theater ausgelastet ist. Allein der städt. Haushalt wird dies in absehbarer Zeit nicht zulassen.
Manfred Reese
(Fraktion.DIE LINKE im Rat der Stadt Gützersloh)
Gütersloh (rb). Nachdem sich bereits im Juli ein Kreisverband der aus Linkspartei und WASG geformten Partei Die Linke konstituiert hatte, wurde nun auch ein Ortsverband Gütersloh gegründet. Man wolle „für die Bürger da sein“ und „politische Stadtarbeit machen“, sagte Versammlungsleiter Manfred Reese. Als erstes großes Thema diskutierten die 16 Teilnehmer den von der Stadt beabsichtigten Verkauf der kommunalen Parkhäuser.
Mit Bürgerbegehren profilieren (NW,10.07.07)
Ortsverband Gütersloh aus der Taufe gehoben (Die Glocke, 10.10.07)
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