DIE LINKE. KV Gütersloh: Termine

Kreisvorstand-Sitzung
22. September 2014 19:30 - 21:30
Ort: Büro DIE LINKE, Bismarckstr. 2, 33330 GÜTERSLOH
Vorschlag zur Tagesordnung 1. Protokoll der letzten Sitzung 2. Bericht Kreistagsgruppe 3. Neustrukturierung Kreisvorstand 4. Gestaltung Büro 5. Stand u. Entwicklung der AK Sozialberatung 6. Sonstiges
Mitgliederversammlung des Kreisverbandes
25. Oktober 2014 15:00 - 18:00
Ort: Büro DIE LINKE, Bismarckstr. 2, 33330 GÜTERSLOH
Vorschlag zur Tagesordnung 1. Protokoll vom 14.06.2014 2. Bericht und Aussprache Kreistagsgruppe 3. Aktuelles 4. Anträge zur Satzung 5. Wahl Delegierte Landesrat 6. Sonstiges und Termine
 

Kontakt

DIE LINKE.
KREISVERBAND GüTERSLOH
Postfach 2305
33253 Gütersloh

Tel.: 05423-4740952
E - Mail: Mailkontakt
Die Linke Gütersloh bei Facebook

Sprecherin: Uschi Kappeler
Sprecher: Michael Pusch

 

Das LINKE. Büro in Gütersloh

Wir befinden uns im Umzug.

Aktuelle Infos hier auf unserer Website bzw. in der hiesigen Presse

 

DIE LINKE. in Gütersloh hilft

Sozialsprechstunde in Gütersloh.

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Wir beantworten  Fragen zu ALG I, Hartz IV, unterstützen beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen, vermitteln an Rechtsbeistände und begleiten zum Jobcenter u. anderen Behörden.
Die Sozialsprechstunde ist kostenlos.

weitere Infos: DIE LINKE. IN GÜTERSLOH HILFT

 

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12. September 2014

Protestkundgebung gegen Lohndrückerei beim Wertkreis, Gütersloh; Arbeit muss sich auch für behinderte Menschen lohnen!

Protestkundgebung gegen Lohndrückerei beim Wertkreis, Gütersloh; Arbeit muss sich auch für behinderte Menschen lohnen!

Hier dokumentiert der Redebeitrag

  • von Ludger Klein-Ridder, Sprecher des Stadtverbandes DIE LINKE Gütersloh
  • weitere Redebeiträge kamen von Roland Koslowski, ehemals Fraktion DIE LINKE. im Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • und Almuth Wessel, Fraktion, DIE LINKE. im Stadtrat Gütersloh

Fotogalerie auf flickr:
Protestkundgebung gegen Lohndrückerei beim Wertkreis, Gütersloh

Liebe Kritiker*innen des Wertkreises!

Der Wertkreis steht in der Kritik.

Dieser Kritik hat sich bisher nur DIE LINKE hier vor Ort angenommen.

Einzelne Pressevertreter haben unsere Kritik aufgegriffen, andere es bis gestern noch ausgeblendet.

Lohndrückerei – dein Name ist Wertkreis?

Ich möchte hier aufzeigen, dass „Behinderung“ benutzt wird, um Lohn in Abzug zu bringen. Dies halte ich für absolut respektlos und diskriminierend!

Behinderung darf nicht durch Lohnabzug bestraft werden!

Zum „neuen Lohnkonzept“: Jeder Tag der Krankschreibung wird in Lohnabzug gebracht! Karenzzeiten gibt es nicht! Da gibt es Abzug in „Zuverlässigkeit“ und „Leistungsgrad“

Anmerkung: Wenn die „stärkeren“ Mitarbeiter mit Behinderung, die sonst für die „schwächsten“ Mitarbeiter den Lohn erwirtschaften, selber „geschwächt“ sind, fallen sie dann aus dem „Solidarprinzip“ heraus!

( bisher –nach dem alten Lohnkonzept – verpflichtete sich der Wertkreis zur täglichen Dokumentation, das wurde aber auch nie gemacht!

In einem Prozess zum alten Lohnkonzept konnten keine Leistungsdokumentationen vorgelegt werden, trotz wiederholter Nachfragen durch Herrn RA Heethey!)  Die Dokumentation der individuellen Leistung wird nur einmal im Monat aufgezeigt. Eine Leistungsvorgabe des  „Leistungsgrades“ – also eine Vorgabe, wie viel geleistet wurde (z.B. in Stückzahlen) gibt es nicht, zumindest kennen die Mitarbeiter diese Vorgaben nicht. Wie viel sind 100 Prozent? Da fragt man sich, wie man dem § 138 SGB IX, nach Menge und Güte zu entlohnen, gerecht werden möchte! Auch sei die Frage erlaubt, wo jeder Mitarbeiter an seiner eigenen Leistungssteigerung arbeiten kann!
 
Die Bewertung der „Flexibilität“ ist ebenso fragwürdig, da das Angebot an wechselnden Tätigkeiten kaum umsetzbar ist. Warum soll man Abteilungsübergreifende Tätigkeiten ausüben, wenn die Arbeit, für die jeder Mitarbeiter eingesetzt und dafür einer Lohngruppe zugeordnet wird, sowieso abgearbeitet werden muss? Wer soll sonst diese Aufträge abarbeiten?

In einem Fall, Abtasterbau – Montage-Abteilung -, wird seit Jahren gleiche Arbeit abverlangt. Wenn Teile für diese Tätigkeit fehlen, übernimmt die Mitarbeiterin andere Tätigkeiten  – z.B. Verpackungsarbeiten, also aus der Verpackungs-Abteilung -, führt diese aus,  und in der Bewertung wird sie trotzdem nur mit 70 Prozent bewertet, da diese Tätigkeiten dann als „Füllarbeiten“ bezeichnet werden.

In der Bewertung der „Selbstständigkeit“ wird bei allen , die wegen ihrer Behinderung (Rollstuhl, Blindheit, Gehbehinderung) eingeschränkt sind, genau diese Schwäche in Abzug gebracht, weil sie sich die Arbeitsmittel nicht selber holen können, egal ob sie in dieser Zeit der Teilebeschaffung weiter arbeiten.

Der Werkstattrat hat sich am 26. März in außerordentlichenBetriebsversammlungen gegen dieses Lohnkonzept ausgesprochen, da der Wertkreis auch eine „Reha-Arbeitsstätte“ ist – deswegen auch arbeitnehmerähnliches Arbeitsverhältnis – und sich das neue Lohnkonzept an den Anforderungen des 1. Arbeitsmarktes orientiert und ihm entspricht!

Die Ungerechtigkeiten, die es  über gerichtliche Verfahren  abzustellen gilt, zeigen auch die Grundproblematik der Anwendung des Lohnkonzeptes.

Es gibt in Werkstätten für behinderte Menschen keine tarifliche Bezahlung. Des weiteren muss erwähnt werden, dass ab nächstes Jahr kein Urlaubsgeld mehr an die Behinderten ausgeschüttet wird, welches bisher immer bei jedem Behinderten 50 Prozent seines Monatslohnes betrug. Dadurch erhöht sich die Lohnkürzung im Schnitt noch einmal um 4
Prozent.  Da in einzelnen Fällen die Lohnkürzungen bis über 60 Prozent betragen, versuchen sich die Betroffenen zu wehren. Ein Fall wurde gestern vor dem Arbeitsgericht in Bielefeld zur Sprache gebracht.

Der Termin fand  unter Beteiligung der Öffentlichkeit  statt.

Dies ist auch zu verdanken der Beobachtung durch die Agentur work watch, die in ihrer Pressemitteilung darauf hinwies, dass es wichtig ist, einer Entwicklung zu weiteren Einschnitten in der Bezügeentwicklung für behinderte Menschen zu widersprechen.
Das käme sowohl den Beschäftigten des 1. Arbeitsmarktes zugute wie auch den Menschen mit Behinderung in den Werkstätten.

In der Gerichtsverhandlung gestern warf der Anwalt des Klägers dem Wertkreis noch zu recht vor, dass er, abgesehen von der Ablehnung der Besitzstandswahrung, nicht einmal eine rücksichtsvollere scheibchenweise Minderung der Bezüge für die Menschen mit Behinderung geschafft hätte.

Heute behauptet der Pressesprecher des Wertkreises recht dreist, dass das so geschehen wäre. Lernfähig scheint er zumindest zu sein, wenn auch zu spät, und mit der Neigung zur Lüge.

Inklusion darf kein Schimpfwort werden, weil es hier gegen Menschen mit Behinderung angewendet wird. Es muss stattdessen zu einer Hilfe zur Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit werden. Die Lohndrückerei im Wertkreis muss deswegen ein Ende haben.

Menschen, die sich unter erschwerten Bedingungen Mühe geben, haben besonderen Respekt und vor allem finanzielle Anerkennung verdient.

Wir fordern die Anwendung der Gleichstellung!

  • Dies wären mögliche zukunftsträchtige Entwicklungen:
  • Mindestlohn auch für in Werkstätten Beschäftigte.

Oder

  • Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle!

Wir dürfen nicht locker lassen!


Jetzt erst recht!


Ludger Klein-Ridder, Sprecher des Stadtverbandes DIE LINKE Gütersloh

DIE LINKE. Kreisverband Gütersloh: Pressemitteilungen und Infos
17. September 2014

Anfrage zu Gefahrguttransporten im Gütersloher Stadtgebiet

in der Vergangenheit ist es auf dem Gebiet der Stadt Gütersloh immer wieder zu schweren Unfällen mit Lastkraftwagen und Gefahrguttransportern gekommen, hauptsächlich auch im Bereich der BAB. Aus dem Grund stellt Die Linke dazu folgende Fragen. Besonders beziehen sich diese Fragen auf Transporte, wie z. B. Transporte von Uranhexafluorid und ähnlichen hochradioaktiven Stoffen. Mehr...

 
7. September 2014

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5. September 2014

Humanitäre Hilfe und Waffen? Was tun gegen den Terror des Islamischen Staates „IS“?

Am 2. September 2014, einen Tag nachdem der Bundestag den Beschluss der Bundesregierung absegnete, Waffen in den Irak zu liefern, war die Bundestagsabgeordnete der LINKEN Ulla Jelpke zu Gast in Bielefeld. Auf Einladung des Ezidischen Bildungs- und Kulturvereins OWL, des Assyrischen Mesopotamien Vereins Gütersloh und der LINKEN Bielefeld und Gütersloh berichtete sie von ihrer Reise in das Krisengebiet. Mehr...

 
5. September 2014

DIE LINKE. Kreis Gütersloh: Blumen für Stukenbrock

Ludger Klein-Ridder und Michael Pusch bei einer Aktion gegen den Besuch der Bundeswehr auf der Rietberger Berufemesse

Am Samstag dem 6. September 2014 wird in Stukenbrock-Senne aus Anlass des Antikriegstages der 65.000 in Stukenbrock von Deutschen zu Tode gequälten sowjetischen Kriegsgefangenen gedacht. Die Gedenkansprachen halten Roman Franz vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW, Lühr Henken von der Berliner Friedenskoordination und der Paderborner Soziologe Arno Klönne. In diesem Jahr kommt dem Gedenken eine besondere Bedeutung zu.  Mehr...

 
4. September 2014 DIE LINKE. KV Gütersloh, Michael Pusch

DIE LINKE Altkreis Halle: Krankenhaus Dissen muss bleiben

Auch am Freitag dieser Woche wird um 16 auf dem Dissener Rathausplatz für den Erhalt des Krankenhauses in Dissen demonstriert. DIE LINKE im Altkreis Halle ruft zur Teilnahme auf. Mehr...

 

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