Fritz Ludwig
Breite Str. 19
33378 Rheda Wiedenbrück
Tel.: 05242 57448
E-Mail:

Nicht-Mitglieder sind natürlich herzlich willkommen; sprechen Sie mit uns über ihre politische Anliegen in Rheda Wiedenbrück
Unsere Termine bis zum Jahresende:
An " ALLE "
Liebe MitgliederInnen
MitstreiterInnen; Freunde und Bekannte
Wie besprochen wollen wir in Rheda-Wiedenbrück,unseren Rhythmus Mitgliedertreffen und
Vorstandstreffen,Dienstags um 19:30 im Gasthof Klein beibehalten.
Für das Jahr 2011 ergibt sich dann folgende Termingestaltung :
04.01.2011 Vorstand
18.01.2011 Vorstand
01.02.2011 Vorstand u. Mitgliederversammlung
15.02.2011 Vorstand
01.03.2011 Vorstand
15.03.2011 Vorstand
29.03.2011 Vorstand u. Mitgliedertreffen
12.04.2011 Vorstand
26.04.2011 Vorstand
10.05.2011 Vorstand
24.05.2011 Vorstand u. Mitgliedertreffen
07.06.2011 Vorstand
21.06.2011 Vorstand
05.07.2011 Vorstand
19.07.2011 Vorstand u. Mitgliedertreffen
02.08.2011 Vorstand
16.08.2011 Vorstand
30.08.2011 Vorstand
13.09.2011 Vorstand u. Mitgliedertreffen
27.09.2011 Vorstand
11.10.2011 Vorstand
25.10.2011 Vorstand
08.11.2011 Vorstand u. Mitgliedertreffen
22.11.2011 Vorstand
06.12.2011 Vorstand
20.12.2011 Vorstand
Quelle Ver.di Bundesvorstand Nr. 17 August 2010
Nach Ansicht der Bundesregierung wird es mit der Umverteilung von unten nach oben munter weitergehen. So jedenfalls steht es im aktuellen Finanzplan. Die Einkommen von Reichen und Unternehmern würden um 4,5 Prozent pro Jahr steigen. Die der Beschäftigten um zwei.
Nach Abzug der Preissteigerung hieße das: weiterhin praktisch nichts! Spekulanten, Manager, Großunternehmer und andere Reiche leben schon lange massiv über unsere Verhältnisse. Das war ein wesentlicher Grund für dieKrise. Mit immer mehr Geld und immer höheren Renditeerwartungen haben sie die Finanzmärkte so richtig befeuert.
Neues Deutschland 06.08.2010
Wir können beruhigt sein, die Krise ist ausgestanden. So jedenfalls lässt es die schwarz-gelbe Regierungskoalition vermelden: anziehendes Wirtschaftswachstum, ein dickes Auftragsplus im Maschinenbau, sinkende Arbeitslosigkeit, entspannte Lage im Finanzsektor, geringerer Rückgang der Steuereinnahmen als befürchtet. Alles in allem hätten sich die Maßnahmen der Regierung zur Finanzmarktstabilisierung und zur Konjunkturstützung bewährt.
Die Koalitionäre wollen sich aus der Krise jubeln – ein durchsichtiges Manöver. Für Überschwang ist kein Grund, auch wenn sich einige ökonomische Parameter günstiger entwickeln als zuvor erwartet, zumal diese nicht mit nachhaltigen sozialen Effekten einhergehen. Die wieder ansteigende deutsche Wirtschaftsleistung ist zuoberst der Nachfrage aus dem Ausland zu verdanken. Für die Zukunft ist das jedoch keine sichere Basis. In den USA beginnt das importgestützte Wachstum bereits zu stocken. Die meisten Euro-Länder werden ihre Einfuhren aus der Bundesrepublik drosseln, um die Verschuldung abzubauen. Ohne Stärkung des Binnenkonsums bleibt der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts fragil. Die für 2011 vorgesehene drastische Kürzung öffentlicher Ausgaben wirft ihre Schatten voraus.
aus: Financial Times Deutschland vom 18.08.2010 Lucas Zeise
Von der Krise haben vor allem die deutschen Arbeitgeber profitiert. Deshalb sind jetzt endlich die Arbeitnehmer dran.
Das Positive an der Diskussion über die sensationell hoch wirkenden Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts ist die Zurückhaltung bei den Prognosen. Es scheint bei fast allen angekommen zu sein, dass dieser Aufschwung so schnell nicht weitergeht. Die Volkswirte passen zwar wie immer nach neuen Zahlen ihre Prognosen an. Das Wachstum in diesem Jahr könnte demnach mehr als drei Prozent erreichen. Der Konsens rechnet dennoch ab sofort mit einer Verlangsamung des Wachstums. Denn die aktuelle Erholung ist noch stärker als früher exportgetrieben. Da sowohl der Hauptabsatzmarkt Europa als auch der globale Markt einer neuen Schwächephase zutreiben, kann es beim Export nicht mit dem gleichen Schwung weitergehen.
Die Nachfrage aus dem Inland wird kaum plötzlich durchstarten.
Erschienen in den VDI-Nachrichten, 2. Juli 20101
Wettbewerb und Marktwirtschaft gehören zusammen. Wettbewerb gewährleistet unternehmerische Freiheit, wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeit sowie Leistungsanreize und -kontrolle, zugleich sichert er Innovationen, die im gesamtwirtschaftlichen Interesse liegen.
Adam Smith, der Begründer der klassischen Nationalökonomie, prägte dafür das Bild von der „unsichtbaren Hand“: In marktwirtschaftlichen Ordnungen wird der Egoismus der Unternehmer an maximalen Profiten durch das Wettbewerbsprinzip in Form von niedrigen Preisen bei bester quantitativer und qualitativer Marktver-
sorgung in Schranken verwiesen.
So weit die Theorie. Die Praxis sieht anders aus.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist noch nicht vorbei, auch wenn Frau Merkel sie für beendet erklärt, auch wenn Bundesregierung, neoliberale Ökonomenzunft und konservative Blätter lieber von der Schuldenkrise reden.
Doch der Schein trügt. Weltweit sind die Ökonomen besorgt darüber, dass sich die Wiederbelebung der Weltwirtschaft als instabil erweisen könnte. Denn es wurden weder die internationalen Finanzmärkte reguliert, noch wächst die Weltwirtschaft aus eigenem Antrieb. Jederzeit können neue Risiken auf den Finanzmärkten entstehen - mit fatalen Folgen für den Rest der Wirtschaft. weiterlesen
Quelle: Financial Times
Die Ergebnisse der Stresstests stehen vor der Veröffentlichung, an den Bondmärkten schrumpfen die Risikoaufschläge. Wer nun denkt, alles wird gut, irrt. Die Krise ist nicht vorbei. Endlich mal eine gute Woche auf den Bondmärkten. Die Risikoaufschläge für südeuropäische Staatsanleihen verringern sich, und die Europäische Zentralbank reduziert flugs ihre Interventionen an den Kapitalmärkten. Ihr Aufkaufprogramm für Staatsanleihen ist effektiv am Ende. Händler werden mit der Aussage zitiert, die Ankündigung der Stresstests für die Banken hätte den Durchbruch gebracht. Die Krise nähert sich ihrem Ende. Und die Konjunktur fängt wieder an zu brummen. Leider alles Quatsch...weiterlesen
Quelle: Finacial Times
Die Finanzkrise ist zurück, weil sie in Wahrheit nie überwunden war. Statt die Ursachen der massiven Verwerfungen auf den Weltfinanzmärkten, die 2007 und 2008 offensichtlich wurden, zu bekämpfen, statt das Casino zu schließen und die Zockerinstrumente zu verbieten, wurden den Banken weltweit Billionen an
Steuergeld zur Verfügung gestellt, um sie vor den Konsequenzen ihrer Geschäfte zu bewahren. Es ist nur folgerichtig, dass die so Geretteten längst wieder zocken, als hätte es die Krise nie gegeben. Inzwischen sind auch Staatsanleihen ins Visier der Spekulanten geraten. weiterlesen

Aufregende Jahre liegen hinter dem Ortsverband der LINKEN in Rheda-Wiedenbrück. Über vier erfolgreichen Wahlen, dem Einzug in den Stadtrat und von zahlreichen außerparlamentarischen Aktivitäten konnte der Sprecher des Ortsverbandes, Fritz Ludwig, in seinem Rechenschaftsbericht berichten. Die Folge sind zahlreiche neue Mitglieder, wodurch der OV Rheda- Wiedenbrück zum Stärksten im Kreis anwuchs.
Jetzt geht der Ortsverband der LINKEN auch mit einem gestärkten Vorstand aus der Jahreshauptversammlung heraus. Silke Linnenbrink wurde mit großer Unterstützung zur Sprecherin gewählt und steht damit dem wiedergewählten Sprecher Fritz Ludwig zur Seite. Neuer stellvertretender Sprecher ist Wolfgang Heising. Dem neuen Vorstand gehören außerdem Horst Langer, Nevzat Sahin und Jürgen Leschke an. Hier zeigt sich allerdings eine Schwäche der Linken: Obwohl in keiner Partei der Frauenanteil so hoch ist wie in der Linken, fehlt es an Frauen, die politische Ämter übernehmen. Ein Beleg dafür, wie schwer es nach wie vor für Frauen ist, sich neben Familie und Beruf politisch für ihre Interessen einzusetzen.
Für die neu gewählte Sprecherin Silke Linnenbrink ist folglich klar, wo ein Schwerpunkt der künftigen Arbeit liegen muss: in der Bildungspolitik! Vorrang hat für sie die Forderung nach einer Gesamtschule im Südkreis. „Es ist nicht hinnehmbar, dass über 140 Kinder aus dem Südkreis von den Gütersloher Gesamtschulen abgewiesen werden und zugleich zahlreiche Gütersloher Schülerinnen und Schülern der Besuch der Gesamtschule und damit bessere Bildungschancen verwehrt werden. Auch die Fahrt im überfüllten Bus nach Gütersloh ist besonders den Fünftklässlern nicht zuzumuten!“
Bei der anschließenden Diskussion ging es u.a. um die gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit SPD und den Grünen. Die anwesenden Vertreter des Kreisverbandes, Michael Pusch und Marco Lehmann, zeigten sich empört darüber, dass die beiden anderen Parteien offensichtlich an ernsthaften Verhandlungen nicht interessiert waren und trotz größerer gemeinsamer Schnittmengen mit der Partei "Die Linke" z.B. im Bereich der Schulpolitik von vornherein nicht zu einer Zusammenarbeit bereit waren.
„Sozial ausgewogen“ nennt Kanzlerin Merkel das geplante „Sparpaket“ der
Bundesregierung. Tatsächlich handelt es sich um ein Programm der Sozialkürzun-
gen, das die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vertiefen wird. weiterlesesen
Quelle: wipo.verdi.de
Hallo Leute
Zu Beginn unseres Jahres gab es diese Aufforderung:
" Das Jahr 2010 braucht vor allem eins: " UNRUHE "
Wenn unsere " ZWEI " Gregor und Oskar in OWL sind fordern sie in ihren Reden vor allem eins " UNRUHE "
Wenn wir diese Obrigkeitshörigkeit nicht ablegen, wenn wir nicht zivilen Ungehorsam leisten ; kann sich nichts verändern
ALSO machen WIR das DOCH.
Unter www.unruhestiften.de haben sich am Anfang des Jahres 800 Künstler und Kulturschaffende eingetragen,
in den letzten Tagen haben die CDU, CDA ,Kirchen, Sozialverbände,Parteien,Einzelpersonen dazu aufgerufen.
Eine schon seit Anfang des Jahres geplante Demo lief auch " Wir zahlen nicht für eure Krise "
Am 30.03.2010 in 11 Städten, am 12.06.2010 in Berlin und Stuttgart
Der DGB und die Einzelgewerkschaften fordern das
also lasst es uns TUN.
Die Menschen von Berlin und Stuttgart müssen die Anfangszahlen sein,
und nun müssen wir in jedem Bundesland dieser Republik diese Menschenmenge in UNRUHE bekommen,
und dann noch mehr Menschen in UNRUHE versetzen; dann können wir verändern.
so nun begebe ich mich ins Krankenhaus und lasse meine Gehapperat in Ordnung bringen,
damit ich dann anschliesend dazu beitragen kann.
mit solidarischen Grüßen
Fritz
Steuerhinterziehung ist Diebstahl und Betrug – und zwar an der Gesellschaft. Beschäftigte werden mit ihren Steuern und Abgaben immer mehr zu Alleinun- terhaltern des Staates. Weil viele Reiche ihr Geld in Steueroasen verstecken.
Länder wie Liechtenstein oder die Schweiz stiften zur Steuerhinterziehung geradezu an. Sie rollen Steuerbetrügern den roten Teppich aus und beharren ge genüber anderen Ländern auf dem Bankgeheimnis. Doch wenn ein Staat geklaute Daten kaufen will, rufen sie laut „Rechtsbruch“. Aber Gerichte haben längst geurteilt: Auch solche Daten dürfen verwertet werden.
Die gekauften Daten der Liech- tensteiner LGT-Bank haben über 200 Millionen Euro eingebracht. Jetzt sind Daten aus der Schweiz im Angebot. Sie könnten noch viel mehr bringen. Geld, auf das Finanzminister Schäuble nicht verzichten darf! Steuerbetrüger dürfen sich nicht länger sicher fühlen. Solange Steueroasen nicht ernsthaft kooperieren, sind wir auf solche Daten angewiesen, um Betrüger zu ent larven.
Dazu kommen muss der Wille,
Schummelei und Steuerhinterziehung
auch im Inland ernsthaft zu bekämpfen.
Dafür brauchen wir stärkere Kontrollen
und mehr Personal beim Steuervollzug.
Was ist wichtiger – bessere Schulen
oder Steuerparadiese für Reiche?
Quelle: wipo.verdi.de – wirtschaftspolitik@verdi.de
Artikel: " Kein Schutz für Betrüger " als PDF-Datei