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DIE LINKE. im Stadtrat Gütersloh

Antrag: Busverkehr

1.) Der bisherige Linienbusverkehr in der Gütersloher Fußgängerzone ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt einzustellen. Dabei ist zu prüfen, ob die Sperrung nur zu bestimmten Tageszeiten/Wochentagen gelten soll.

2.) Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen einer Arbeitsgruppe ÖPNV, ein Ersatzlinienkonzept zu erarbeiten.
a) Erarbeitung einer Linienführung für die Buslinien, die die Fußgängerzone nicht mehr befahren dürfen.
b) Erarbeitung einer Linienführung für einen Zubringer-Kleinbus der die Fußgängerzonen und die Innenstadt ringförmig bedient.
3.) Im Rahmen der Arbeitsgruppe ÖPNV soll die Machbarkeit eines kostenlosen ÖPNV geprüft und ein Konzept zur Umsetzung erarbeitet werden.


Begründung:

Seit einiger Zeit wird in Gütersloh das Thema „Busverkehr in der Fußgängerzone“ sehr kontrovers diskutiert.

An Markttagen und Wochenenden ist die Berliner Str. ein beliebtes Ziel vieler Gütersloher Bürgerinnen und Bürger. An diesen Tagen ist die Fußgängerzone sehr belebt. Zwischen den vielen Menschen müssen sich dann auch noch zahlreiche große Busse durch die Fußgängerzone „Berliner Str.“ drängeln.

Derzeit fahren ca. 4-5 Buslinien im 20 Min. Takt durch die Gütersloher Fußgängerzone, um die Haltestelle am „Berliner Platz“ zu bedienen.

Diese vielen Busse führen immer wieder zu Unmut bei Fußgängern. Bedingt durch den Busverkehr sind auch Gefahrensituationen dabei nicht auszuschließen. Aus diesen Gründen stellt sich vielen Güterslohern die Frage, ob der Busverkehr in der Fußgängerzone sinnvoll und notwendig ist?

Bei der Beantwortung dieser Frage muss berücksichtigt werden, dass es viele Menschen gibt die Bus fahren, gerade weil sie, z. B. behindert sind, altersbedingt keine weiten Strecken laufen können oder einfach nicht „gut zu Fuß“ sind. Diese Menschen wollen und müssen natürlich möglichst zentral in der Innenstadt aussteigen können, um z. B.  einzukaufen oder Arztbesuche machen zu können. Da sind die Haltestellen am Bahnhof, in der Münsterstr. oder an der Stadtbibliothek schlechte Alternativen.

Weiter ist auch noch zu berücksichtigen, dass die Linienbusse morgens als Schulbusse eingesetzt werden und viele SchülerInnen frühere Busse nehmen müssen, wenn die Haltestelle „Berliner Platz“ nicht bedient wird.

Zur Lösung dieses Problems schlagen wir eine Änderung des Busbetriebes vor. Die Busse sollen, in den Hauptverkehrszeiten, nicht mehr die Haltestelle am „Berliner Platz“ anfahren, sondern nach der Haltestelle „Stadtbibliothek“ direkt über die Kirchstr. zum Busbahnhof fahren. Das wird auch schon bei Großveranstaltungen in der Fußgängerzone so gemacht.

Für die Innenstadt wird eine Zubringer-Kleinbuslinie eingerichtet. Dabei sollte es sich um Kleinbusse handeln für ca. 10 -15 Personen, nach Möglichkeit mit Einstiegshilfen für Behinderte. Dieser Bus fährt im Bedarfsbetrieb, bedient dann auf einem Rundkurse, sowohl die innenstadtnahen Umsteigehaltestellen, als auch die ganze Fußgängerzone und andere interessante Anfahrstellen in der Innenstadt. Durch diesen Shuttlebetrieb wird allen Menschen die Möglichkeit eröffnet, bequem mit dem Bus die Innenstadt zu erreichen. Außerdem wird die Fußgängerzone verkehrstechnisch entlastet. Anstatt 5 großen Bussen im 20 Min. Takt, fährt dann nur noch ein kleiner Bus.

Sinnvoll ist sicher auch, in der Fußgängerzone keinen festen Haltestellenbetrieb einzurichten, sondern bei Bedarf, auch ohne Haltestelle, die Menschen (auf Handzeichen) aus- und einsteigen zu lassen. Das eröffnet den Fahrgästen die Möglichkeit, so nahe wie möglich am gewünschten Ziel aus- und einzusteigen.

Abschließend stellen  wir hier noch einmal mit Nachdruck die Forderung „Freie Fahrt für freie Bürger, kostenlos mit Bus und Bahn“.




Mit freundlichen Grüßen

Manfred Reese
(Fraktionsvorsitzender)


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