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DIE LINKE. Ratsfraktion Gütersloh

Antrag zum Bebauungsplan Nr. 232 Areal Holzstraße/Pfleiderer/Porta

Nach der Vorstellung des neuen Bebauungskonzeptes am 05. Juli 2010 sind uns noch einige Bedenken gekommen.

Die Fraktion DIE LINKE beantragt:

1.)    Herstellung einer besseren fußläufigen Anbindung der Innenstadt an das Areal Holzstr.
2.)    Festsetzung einer mind. 2-geschossigen Parkpalette, ½-geschossig im Erdreich.
3.)    Festsetzung einer Parkanlage (Grünbereich) auf dem Gelände.
4.)    Festsetzung einer Dreiteilung des Hauptbaukörpers Porta mit unterschiedlichen Höhen.

Begründung:

Nach Besichtigung des Planungskonzeptes stellen sich mehrere städtebauliche Unzulänglichkeiten dar, die im Sinne einer bürgerfreundlichen Stadtplanung geändert werden müssen.

Ein großer städtebaulicher Mangel in Gütersloh ist, dass die Stadt durch eine Bahntrasse in 2 Teile geschnitten wird. Wie in vielen anderen Städten in Deutschland, gibt es eine „vorzeigbare“ Stadtseite, vor dem Bahnhof, und die „schlechte“ Seite hinter dem Bahnhof. In anderen Städten auch Platz für das Rot-lichtviertel. Hier muss eine bürgerfreundliche Anbindung der Stadthälften erfolgen. Die hässlichen, gekachelten Fußgängertunnel an der Friedrich-Ebert-Str. sind da wenig einladend, um von der Innenstadt nach Porta, oder umgekehrt, zu spazieren.

Ein gutes Beispiel ist da Bielefeld, wo es gelungen ist, auf der Rückseite des Bahnhofes Freizeiteinrichtungen und Gastronomie anzusiedeln und diese mit einem Tunnel der Bahnhofstr. anzugliedern. Ein weiterer Vorteil ist auch das großzügige Parkhaus dort, was nun auch für die Innenstadt und die Bahnkunden nutzbar ist.

Daher ist eine bessere, zusätzliche Fußgängeranbindung des Porta-Geländes zur Innenstadt zwingend erforderlich. Ein weiterer Vorteil wäre dann auch, dass das Porta-Parkhaus für die Innenstadt nutzbar wird.

Wie wir schon mehrfach vorgetragen haben, halten wir die ebenerdige Herstellung von ca. 800 Parkplätzen auf dem Gelände für eine sinnlose Verschwendung von Freiräumen ohne gleichen. Es sollte daher ein mind. 2-geschossiges Parkhaus ½ - geschossig im Erdreich zulässig sein. Der so gewonnene Platz soll als parkähnliche Anlage gestaltet werden. Denkbar sind auch Ansiedlung von Gastronomie oder Freizeitgewerbe in geringem Umfang, sofern solche Aktivitäten, bis 22:00h, nicht von Porta geleistet wer-den.

Der kistenartige Baukörper des Porta-Hauptgebäudes lässt sich gestalterisch nicht in das Gütersloher Stadtbild integrieren. Wir schlagen daher vor, den Baukörper vertikal in drei einzelne Baukörper aufzuteilen. Die Baukörper sollen unterschiedliche Höhen besitzen. Die Übergänge zu den einzelnen Baukörpern können über verglaste Brücken erfolgen. Durch eine Aufteilung und filigranere Gestaltung der Baukörper passt sich das Gebäude viel besser in das Stadtbild ein.

Wir beantragen die Festsetzung der oben genannten Änderungen im Bebauungsplan Nr. 232



Mit freundlichen Grüßen


gez.
Manfred Reese
(Fraktionsvorsitzender)


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