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Der NATO-Krieg um den Kosovo mahnt: Es begann mit einer Lüge und endete mit Zerstörung und Tod

Vor 20 Jahren, am 24.März 1999, flogen NATO-Bomber die ersten Angriffe gegen Serbien. Erinnern wir uns: Zu diesem Zeitpunkt waren die neuen Teilrepubliken der ehemaligen Republik Jugoslawien bereits seit Jahren – nicht ohne tatkräftige diplomatische Unterstützung der deutschen Regierung – im Krieg. Schlimme Kriegsverbrechen wurden von allen Seiten begangen. Im Februar 1999 stand der Konflikt um den Kosovo im Vordergrund der öffentlichen Diskussion.

Kriegspropaganda: Die Verhandlungen von Rambouillet – unter starkem Druck der NATO – endeten ohne Ergebnis. Gleichzeitig wurde die mediale Diskussion angeheizt mit zum Teil erfundenen Berichten über Grausamkeiten, Massengräber und Leichenhaufen, meist auf der serbischen Seite. Noch-Präsident Milosevic wurde als neuer Hitler bezeichnet und ein militärischer Angriff auf die Restrepublik Jugoslawien als Akt der Menschlichkeit, der Verhinderung eines neuen Auschwitz, dargestellt: In Deutschland präsentierte die damalige „rot-grüne“ Bundesregierung einen erfundenen „Hufeisenplan“ der serbischen Regierung zur Vernichtung der Bevölkerung des Kosovo, doch die Existenz dieses Plans wurde nie bewiesen. Die Forderung nach einem Militärschlag der NATO wurde angesichts der starken Propaganda zunehmend unterstützt.
Bombardements: 2.300 Raketen und 14.000 Bomben – darunter geächtete Streubomben und Uranmunition – wurden über jugoslawischen Städten abgeworfen. Bis zu 3.500 Zivilisten wurden getötet, bis zu 800.000 vertrieben und mehr als 200.000 zur Flucht gezwungen. Schulen, Bibliotheken, Krankenhäuser, Brücken, Personenzüge und Kirchen wurden zerstört. Die Region leidet noch heute, 20 Jahre später, unter den materiellen und seelischen Folgen.
Folgen: Die humanitäre Krise wurde verschärft, die Zahl der Toten verzehnfachte sich, die Zahl der Vertriebenen erhöhte sich auf nahezu 1 Million.
„[Die] humanitäre Katastrophe, die durch den Krieg verhindert werden sollte, wurde erst danach vollumfänglich zur Realität.“ (Kurt Gritsch, Historiker und Konfliktforscher)
Die sogenannten humanitären Rechtfertigungen für diesen Krieg, allen voran der „Hufeisenplan“, konnten nie bewiesen werden. So geschah es auch Jahre später im Irak mit den angeblichen Giftgaswaffen.
Völkerrecht: Der Angriffskrieg der NATO verstieß gegen das Völkerrecht, welches allen Staaten einen Angriffskrieg verbietet. Die NATO beschritt den Weg zum weltweiten Interventionsbündnis des 21. Jahrhunderts. Es war der erste einer Reihe von weiteren illegalen Kriegen bis in die Gegenwart.
Der NATO-Krieg um den Kosovo mahnt:
Krieg löst keine Probleme, ist inhuman und verschärft bestehende Konflikte.
Keine neuen Kriege: Hände weg von Venezuela!
Schließen Sie sich an und protestieren Sie mit uns am 23. März von 14 bis 16 Uhr auf dem Jahnplatz in Bielefeld und auch am Ostersamstag für Frieden und Abrüstung!

Verwandte Links

  1. https://bielefelder-friedensini.de/?p=500

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