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KV-DIE LINKE. Gütersloh

DIE LINKE. KV Gütersloh stellt fest: Eine feine Gesellschaft

Der Verein „Atlantik-Brücke e.V.“ würdigt mit der Verleihung des „Vernon A. Walter-Award“ die Förderung des "transatlantischen Verhältnisses" und der deutsch-israelischen Beziehungen

durch die Bertelsmann-Stiftung und ihre Frontfrau Liz Mohn. Die Verleihung sollte nicht nur eine Debatte über Bertelsmanns NS-Vergangenheit auslösen, sondern wir sollten auch einen Blick auf den Namensgeber dieser Auszeichnung werfen.

Eine feine Gesellschaft

Zum Bericht „Ein Adler für die Bertelsfrau“ in der Neuen Westfälischen vom 10. Juni 2008

Der Verein „Atlantik-Brücke e.V.“ würdigt mit der Verleihung des „Vernon A. Walter-Award“ die Förderung des "transatlantischen Verhältnisses" und der deutsch-israelischen Beziehungendurch die Bertelsmann-Stiftung und ihre Frontfrau Liz Mohn. Die Verleihung sollte nicht nur eine Debatte über Bertelsmanns NS-Vergangenheit auslösen, sondern wir sollten auch einen Blick auf den Namensgeber dieser Auszeichnung werfen.Vernon A. Walter war nicht nur US-Militärattache und Botschafter, unter anderem in Deutschland von  1989 bis 1991, sondern auch von 1972 bis 76 stellvertretender Direktor der Central Intelligence Agency (CIA).Walter war bereits 1953 am Sturz des iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh beteiligt. Der spätere Schah Schah Mohammad Reza Pahlavi stürzte mit britischer und US-Hilfe den demokratisch gewählten Premierminister und verhinderte so die Verstaatlichung der Anglo-Iranian Oil Company.Später soll Walter an der Gründung illegaler Stay-Behind-Organisationen (Geheim-Armeen) in fast allen westeuropäischen Staaten beteiligt gewesen sein, die damals vom NATO-Hauptquartier organisiert wurden. In den 1990er Jahren wurde unter dem Namen Gladio deren italienischer Ableger bekannt. Von den 60ern bis in die 80er-Jahre hat Gladio gemeinsam mit dem italienischen Militärgeheimdienstes SISMI und den Neofaschisten zahlreiche politisch motivierte Terroranschläge und Morde in Italien begangen.Auch Walters Kontakte zu den brasilianischen Militärs waren exzellent. So wird er mit dem Mili-tärputsch 1964 in Brasilien in Zusammenhang gebracht. Eine brasilianische Zeitung nannte ihn „Chefspezialist des Pentagon für Militärputsche“ und bringt ihn außerdem mit den Putschen in Ägypten 1952, in Argentinien und in Peru 1962 in Verbindung.Nachdem Walter den Vietnamkrieg „einen der nobelsten und selbstlosesten Kriege, den die Vereinigten Staaten je geführt haben“ nannte, war er an den Geheimverhandlungen mit der Regierung von Nordvietnam beteiligt.In Walters Zeit als stellvertretender Direktor des CIA fällt 1973 der Putsch von General Augusto Pinochet in Chile. Unter den vielen Tausend Opfern war auch der Präsidenten Salvador Allende.Vernon A. Walters Blutspur zieht sich weiter durch die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts: Von Angola, über Argentinien und Nicaragua bis Guatemala.Walters baute schließlich den pakistanischen Geheimdienst ISI mit auf, der anschließend die Entwicklung der Taliban kräftig förderte.Dass Walter als US-Botschafter maßgeblich an der deutschen Wiedervereinigung beteiligt war, sollte uns nachdenklich stimmen!Für Frau Mohn aber bleibt nur eins: Geben sie den Preis zurück!Petra Gotthardt, Almuth Wessel, Almut Langer, Nicole Sanker, Marco Lehmann, Fritz Ludwig, Michael Pusch Kreisvorstand DIE LINKE. GÜTERSLOH


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