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Donnerstag ist Weltspartag: Von der GT Aktiv GmbH zur Deutschen Bank, von Hartz-IV zur Finanzkrise

Hubertus Zdebel

DIE LINKE. Kreis Gütersloh besucht in Gütersloh die Orte einer gescheiterten Politik:

 

Am Donnerstag, den Weltspartag macht DIE LINKE. Kreis Gütersloh einen Stadtrundgang in Gütersloh:

Am Donerstag, den Weltspartag macht DIE LINKE. einen Stadtrundgang in Gütersloh.
Treffpunkt ist bis 16:30 Uhr vor der GT Aktiv GmbH in der Friedrich-Ebert-Strasse. Von dort
geht es zu Rathaus und Sparkasse, schließlich am Wellerdiekgelände und Bahnhof vorbei
bis zur Deutschen Bank am Stohlmannplatz. An passender Stelle findet ab 17:30 Uhr die
Abschlußkundgebung statt.
Unterstützt wird der Kreisverband durch Helmut Manz, stellvertretender Sprecher des
Landesverbandes DIE LINKE.NRW, durch Hubertus Zdebel (Foto) und durch Kurt
Tucholsky. Der sagte schon vor 80 Jahren, worum es geht!
Als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter des Landtagsabgeordneten der Linken in
NRW, Rüdiger Sagel, ist Hubertus Zdebel bestens vertraut mit den Geschäften der
Landesbank und dem geplanten Sparkassengesetz. Darüber diskutierten die Gütersloher
Linke am Dienstag mit ihm im vollbesetzten Seminarraum der Weberei.
Seit einem Jahr bereits beschäftigen die faulen Geschäfte der Landesbank mit sogenannten
„Subprime-(minderwertigen)-Krediten“ die Landesregierung. Landesregierung und
Sparkassen müssen Milliarden dafür zahlen. Das wär’s, dachten CDU und FDP und machten
sich daran, den Weg zur Privatisierung der Sparkassen zu ebnen.
Diese lehnt Hubertus Zdebel strickt ab: „Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben
sich in der Krise bewährt.“ Staatlichen Einfluß auf die Banken hält er für wichtig.
„Der Staat darf aber nicht nur als Reparaturbetrieb auftreten und per Pipeline Steuergelder in
private Banken pumpen,“ empört sich Hubertus Zdebel.
Das von der Regierung beschlossene „Finanzmarktstabilitätsgesetz“ lehnt er deshalb ab. Die
von den Banken beklagten Regelungen seien viel zu lasch. Der Münsteraner fordert eine
stärkere Regulierung des Finanzmarktes und hält Privatbanken für überflüssig.
„Das Geld ist aber nicht weg,“ so der Gast aus dem Landtag. „Es wurde nur umverteilt, von
unten nach oben.“
Für Hubertus Zdebel ist die Krise aber noch lange nicht zu Ende. Automobilbauer und
Zulieferer, eh auf dem Abwärtstrend, trifft die Krise bereits voll. Die ersten Opfer werden
Tausende von Leiharbeitern sein. Nach dem Platzen der „Immobilienblase“ droht uns aber
noch mehr Ungemach: Kreditkarten- und Automarkt bergen viele faule Kredite.
Deshalb ist für Hubertus Zdebel und alle anderen klar: Das von der Linken geforderte
„Zukunftsinvestitionsprogramm“ muss her. Mindestens 50 Milliarden € jährlich für Bildung,
Umwelt, Gesundheit und Infrastruktur fordert DIE LINKE. . Ein öffentliches
Beschäftigungsprogramm soll außerdem Zehntausende sozialversicherungspflichtige
Arbeitsplätze schaffen. „Auch Lohnerhöhungen und ein gesetzlicher Mindestlohn müssen
her,“ so der Gast aus Münster.
Zur Finanzierung sollen Reiche, Vermögende und finanzstarke Unternehmen mehr Steuern
zahlen. Hubertus Zdebel fordert: „Durch die Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer,
Reformen der Erbschafts-, der Einkommens- und Körperschaftssteuer und die
Wiedereinführung der Börsenumsatzsteuer kann dieses Programm finanziert werden.“
Dazu kommt der positive Effekt auf die Binnenkaufkraft und die Sozialversicherungen.
Zu kurz war die Zeit für dieses weltbewegende Thema, viele Fragen blieben offen.
Mehr zur LINKEN im Kreis Gütersloh unter www.die-linke-guetersloh.de.
Michael Pusch
Sprecher DIE LINKE. Kreis Gütersloh


Kontakt

DIE LINKE.
KREISVERBAND GüTERSLOH
Postfach 2305
33253 Gütersloh

E - Mail:
info.kreisverband@dielinke-guetersloh.de

Kreisvorstand: Emanuel Zurbrüggen, Florian Baumann, Uschi Kappeler, Camila Cirlini, Michael Pusch, Ludger Klein-Ridder

Das LINKE. Büro in Gütersloh

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33330 Gütersloh

Tel: 05241 2112654
Fax: 05241 2112656


 

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