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DIE LINKE. Ratsfraktion Gütersloh

Linke enttäuscht von der Ablehnung des Klimanotstandes

Die Linke zum Klimanotstand

Klimanotstand

Linke enttäuscht von der Ablehnung des Klimanotstandes.

Die Fraktion Die Linke ist enttäuscht, dass sich der Rat nicht zum Klimanotstand durchringen konnte. Inzwischen ist in vielen Kommunen der Klimanotstand ausgerufen worden, mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen. So auch in Bielefeld, Köln und vielen anderen Kommunen. Offenbar hat man dort erkannt, dass dringender Handlungsbedarf zum Schutz des Klimas besteht.  Nicht aber in Gütersloh meint die Linke. Hier glaubt man offenbar noch, ein „weiter so“ oder ein „bisschen mehr“ werde schon ausreichen. Man scheute es, den Klimanotstand auszurufen. Stattdessen wurde ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen beschlossen. Dazu erklärt Manfred Reese, Fraktionsvorsitzender der Linken: „Wir haben den Eindruck, dass man in Gütersloh noch nicht die Zeichen der Zeit begriffen hat. Wir sind der Meinung, dass hier ein „weichgespülter“ Beschluss gefasst wurde, der erst einmal die Klimaaktivisten zufrieden stellen soll. Nach der Sommerpause wird sich schon alles beruhigt haben. Es gibt viel, was für den Klimaschutz getan werden muss. Einige Beispiele (siehe Liste) hat die Linke benannt. Wenn wir nicht sofort etwas für den Klimaschutz tun, dann ist es für die nächste Generation vielleicht schon zu spät. Die Linke erwartet, dass konkrete Ziele und umfangreiche Maßnahmen beschlossen und umgesetzt werden.“

  • In der Innenstadt dürfen nur CO²  - neutrale Autos fahren.
  • Es werden autofreie (CO² - freie) Sonntage eingeführt. Die Älteren werden sich erinnern. Das gab es schon einmal.
  • Gewerbebetriebe dürfen sich nur dann noch ansiedeln, wenn sie eine umweltneutrale Bilanz vorweisen können.
  • Dachbegrünung für alle Flachdächer muss selbstverständlich werden.
  • Es müssen Wälder anpflanzen werden, anstatt alles zuzubetonieren und Straßen zu bauen. Für jede Fläche die versiegelt wird, muss eine gleichgroße Fläche entsiegelt und bewaldet werden.
  • Die Einführung von vegetarischem/veganem Essen ist ein sinnvoller Beitrag. Jede Kuh erzeugt pro Tag 250l Methan. Methan ist 21x schädlicher als CO². Mit der Reduzierung des Schlachtviehs würden sich automatisch auch die Probleme mit hiesigen Großschlachtern lösen.
  • Die Einführung eines 1€-Tickets bzw. kostenlosen ÖPNV propagiert die Linke seit Jahren.
  • Die Akzeptanz des ÖPNV wird deutlich erhöht, wenn die Stadtbusse ¼ stündlich fahren.
  • Die Stadtwerke schaffen wasserstoffbetriebene Busse an.
  • Nichts gegen ein gutes Feuerwerk, aber wilde Ballerei zu Sylvester und Osterfeuer sind überholt und gehören der Vergangenheit an.
  • Bei jeder Rats- und Ausschussvorlage müssen die Auswirkungen auf die Klimaneutralität geprüft sein und eine positive Bilanz aufweisen.
  • Förderung von Solarthermie-Anlagen.
  • Förderung der lokalen Warenwirtschaft.
  • Vermeidung von Pendlerverkehren durch sinnvolle Stadtplanung (siehe hierzu Konzept der Linken zum Flugplatz).
  • Umrüstung des städt. Fuhrparks auf Wasserstoff-Fahrzeuge.
  • Ausnahmslose Bereitstellung von CO² - neutralem Strom für das gesamte Stadtgebiet, einschl. sozialverträglicher Förder- und Zuschussprogramme.

 

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