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Keinen im Regen stehen lassen!

Den bundesweiten „Aktionstag Sozialproteste“ am 29. Oktober nahmen Vertreter zahlreicher Gruppen zum Anlaß, um auch in Gütersloh gegen die wachsende Armut zu protestieren. Mehr als drei Stunden harrten die Mitglieder von Attac, vom Bund Soziales Zentrum Deutschland e. V., vom Forum Linker Gewerkschafter und von der Partei DIE LINKE. im Regen aus, um für diejenigen Unterstützung einzufordern, die am schutzlosesten sind, für die Kinder. Der Kreis Gütersloh ist keine Insel. Wenn der Spiegel titelt „Deutschlands ärmste Kinder verlieren die Hoffnung“, sind davon auch Kinder in unserer Nachbarschaft betroffen. Allein 6.700 Kinder im Kreis Gütersloh leben in sogenannten „ALG-II-Bedarfsgemeinschaften“, das heißt sie sind unverschuldet arm!

Den bundesweiten „Aktionstag Sozialproteste“ am 29. Oktober nahmen Vertreter zahlreicher Gruppen zum Anlaß, um auch in Gütersloh gegen die wachsende Armut zu protestieren. Mehr als drei Stunden harrten die Mitglieder von Attac, vom Bund Soziales Zentrum Deutschland e. V., vom Forum Linker Gewerkschafter und von der Partei DIE LINKE. im Regen aus, um für diejenigen Unterstützung einzufordern, die am schutzlosesten sind, für die Kinder. Der Kreis Gütersloh ist keine Insel. Wenn der Spiegel titelt „Deutschlands ärmste Kinder verlieren die Hoffnung“, sind davon auch Kinder in unserer Nachbarschaft betroffen. Allein 6.700 Kinder im Kreis Gütersloh leben in sogenannten „ALG-II-Bedarfsgemeinschaften“, das heißt sie sind unverschuldet arm!
Das heißt keine Chancengleichheit, keine gesunde Ernährung, das Menschenrecht auf Bildung wird verwehrt!
Das lassen wir nicht zu!
Die Initiative gegen Kinderarmut fordert schnelle und unbürokratische Hilfe. Wir können nicht warten, bis die Politik endlich ihrer Verantwortung gerecht wird!
Die große Zustimmung, die diese Initiative schon in den ersten Tagen erfuhr, macht uns Mut.
Es liegt im Ermessen der Kreises Gütersloh und der GT-Aktiv GmbH, ob die Wünsche erfüllt werden:
•    Ein „Weihnachtsgeld“ von 50,- € für jedes Kind unter 15 Jahren, das vom ALG-II-Regelsatz leben muss. Die 50,- € je Kind können für Kleidung, Spielzeug und Bücher ausgegeben werden. Gegen Vorlage der Quittung erfolgt die zügige Erstattung der Kosten.
•    Die sofortige Aufhebung aller Kürzungen und Sperren für ALG-II-Bedarfsgemeinschaften, in denen Kinder unter 15 Jahren leben.
•    Die Übernahme der vollen Heizkosten für alle ALG-II-Empfänger.
Wir möchten damit nicht den Weihnachtsrummel vergrößern, sondern diejenigen teilhaben lassen, die sonst außen vor bleiben. Aber nicht nur die Kinder und ihre Familien wären die Gewinner. ErzieherInnen und LehrerInnen, Schulpsychologen und Schulpsychiater und alle anderen, die mit Kindern zu tun haben, wissen worum es geht.
Auch die Mitarbeiter der GT-Aktiv, gefangen im Netz der Gesetze und der Dienstanweisungen, könnten zum Jahresende hin entspannter an die sonst oft ungeliebte Arbeit gehen.
Nicht zu vergessen, das ganze wäre ein kleines Konjunkturprogramm für den Kreis Gütersloh.
Das Kinderschutz-Zentrum, der Kinderschutzbund, die „Gütersloher Tafel“ und die „Gütersloher Suppenküche“ leisten bereits hervorragende Arbeit. Aber die Verantwortung für die Schwächsten der Gesellschaft tragen nicht nur ehrenamtliche Initiativen. Die Verantwortlichen in der Politik sind gefordert! Landrat, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind am Zuge.
Aber auch Vereine, Wohlfahrtsverbände, Schulen und Kindergärten, alle Bürger können dazu beitragen. Die Stadt Gütersloh wird gebeten, alle Interessierten zu einem „Runden Tisch“ einzuladen.
Selbst wenn alle Kinder die 50 € erhielten, entständen nur Kosten in Höhe von 335.000 €. Gerade einmal 95 Cent je Einwohner des Kreises!
Auch die gewünschte Weihnachtsfeier sollte deshalb möglich sein.
Andere Städte gehen mit gutem Beispiel voran. Die Stadt Burghausen gewährte bereits 2005 ihren Mitbürgern, die ALG-II oder Sozialhilfe beziehen, eine Weihnachtsbeihilfe in Höhe von 80 EUR und für jedes weitere Haushaltsmitglied 60 EUR.
Auch der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Werner Hesse forderte im Oktober  die Kommunen dazu auf, den Betroffenen 50 Euro zusätzlich zu zahlen. Der Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, schloss sich dieser Forderung an.
Unterstützen Sie unsere Initiative! Wir sind am Samstag, kurz vor dem Martinstag, von 10 bis 13 Uhr vor der Martin-Luther-Kirche in Gütersloh.

Attac Regionalgruppe Gütersloh – Rainer Westphal, Bernd Feindt, Tel.: 05248/7843,
Mobil: 0171/ 6346268, Email: attac-guetersloh@t-online.de
Bund Soziales Zentrum Deutschland e. V., BSoZD e.V.,  - Almut Langer, Peter Ritsche, Tel: 05242/940156, Fax: 05242/940158, Email: Zentrale@bsozd.com, www.bsozd.com 
Forum Linker Gewerkschafter – Fritz Ludwig, Tel. 05242/57448, Rainer Johanterwage 0171/6592057
Linksjugend ['solid] Kreis Gütersloh, Nicole Sanker, Marco Lehmann, Tel. 05423/930966, www.die-linke-guetersloh.de/solid/
DIE LINKE. KREIS GÜTERSLOH - Petra Gotthardt, Michael Pusch, Tel.: 05423/930966,
Handy: 0171/1709215, Email: info@die-linke-guetersloh.de,  www.die-linke-guetersloh.de


Kontakt

DIE LINKE.
KREISVERBAND GüTERSLOH
Postfach 2305
33253 Gütersloh

E - Mail:
info.kreisverband@dielinke-guetersloh.de

Kreisvorstand: Aleksandar Mitrović, Emanuel Zurbrüggen, Uschi Kappeler, Camila Cirlini, Michael Pusch, Ludger Klein-Ridder

Das LINKE. Büro in Gütersloh

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