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DIE LINKE Kreisverband Gütersloh

Tod und Zerstörung: Von der Senne aus in alle Welt!

Camila Cirlini und Gregor Gysi während des Europaparteitages in Bonn

Stellungnahme zu den zunehmenden militärischen Aktivitäten in der Senne

Schon Kaiser Wilhelm’s Reichswehr bereitete sich vor 100 Jahren in der Senne auf den Ersten Weltkrieg vor. Es folgte Hitlers Wehrmacht, die hier die Welteroberung übte. Jetzt sollen die militärischen Aktivitäten in der Senne erneut ausgeweitet werden. Das führt nicht nur zu weiteren Beeinträchtigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner und zu einer stärkeren Zerstörung der Natur, sondern es erhöht die weltweite Kriegsgefahr.

Dazu Camila Cirlini, Kandidatin der Linken in OWL zur Europawahl: „Es ist gar nicht lange her, da ließ uns der angekündigte Abzug der britischen Truppen auf eine friedliche Zukunft für die Senne hoffen. Der jahrelange Einsatz von Umweltschützer*innen und Friedensaktivist*innen führte dazu, dass das Ziel eines „Nationalpark Senne“ von der SPD/Grünen Landesregierung in den Landesentwicklungsplan aufgenommen wurde. Eine Wölfin, seltene und auch bedrohte Tierarten und auch viele Pflanzen haben mittlerweile ein Zuhause in der Senne gefunden. Für kurze Zeit hatte man die Hoffnung, es könne ein Zuhause für immer werden. Jetzt hat die CDU/FDP-Regierung den Nationalpark aus dem Plan gestrichen. Der Landtag soll noch vor der Sommerpause über die Änderungen entscheiden. Dann können sich künftig in der Senne noch mehr NATO-Soldaten*innen auf weltweite Kriege vorbereiten.

Auch in Tonnenheide, Diepenau und Schmalge im Kreis Minden-Lübbecke ist es mit Ruhe und Naturschutz bald vorbei. Der Truppenübungsplatz der Bundeswehr im Bereich Wittloge Range wird ausgebaut. Dort sollen jährlich bald bis zu 800 Hubschrauber landen.

Aufrüstung verschlingt Geld. Innerhalb von nur zehn Jahren, zwischen 2014 und 2024 sollen sich die Rüstungsausgaben Deutschlands verdoppeln. Gleichzeitig wird der Bildungsetat gekürzt. Für Klimaschutz und den sozial-ökologischen Umbau fehlen zig-Milliarden. In die Pflege und den sozialen Wohnungsbau muss investiert werden. Wir können uns Aufrüstung schlicht nicht leisten. Die Kriegsvorbereitungen in der Senne müssen ein schnelles und endgültiges Ende haben. Auch der Standort Augustdorf der Bundeswehr ist zu schließen.“


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